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	<title>Lars' Braindump</title>
	<link>http://larsbraindump.blogsome.com</link>
	<description>Lars Frantzen's Braindump</description>
	<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 18:52:34 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>

		<item>
		<title>Die Eurobahn, oder wie man sich wohl als Schwein in einem Viehtransporter fühlt</title>
		<link>http://larsbraindump.blogsome.com/2010/12/15/die-eurobahn-oder-wie-man-sich-wohl-als-schwein-in-einem-viehtransporter-fuhlt/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 10:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>German / Deutsch</category>
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		<description><![CDATA[	Der folgende offene Brief ging auch per Einschreiben an die Eurobahn Gesch&auml;ftsleitung. Sollte ich eine Antwort bekommen, wird diese hier ver&ouml;ffentlicht.
	An die Eurobahn  Gesch&auml;ftsleitung
	  KEOLIS Deutschland GmbH &amp; Co. KG&nbsp;  Reinhardtstra&szlig;e 52, 10117 Berlin   
  Ein offener Brief
	  Sehr geehrte Damen und Herren,
	  da ich mich beruflich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Der folgende offene Brief ging auch per Einschreiben an die <a href="http://www.eurobahn.de/" target="_self">Eurobahn</a> Gesch&auml;ftsleitung. Sollte ich eine Antwort bekommen, wird diese hier ver&ouml;ffentlicht.</p>
	<blockquote><p>An die Eurobahn<br />  Gesch&auml;ftsleitung</p>
	<p>  KEOLIS Deutschland GmbH &amp; Co. KG&nbsp;<br />  Reinhardtstra&szlig;e 52, 10117 Berlin   </p>
  Ein offener Brief</p>
	<p>  Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
	<p>  da ich mich beruflich oft in den Niederlanden aufhalte bin ich auch des &Ouml;fteren Kunde der Eurobahn. So auch heute, am 14.12.2010. Auf meinem Weg von Nijmegen nach K&ouml;ln musste ich in Venlo umsteigen, in die ERB20233, planm&auml;&szlig;ige Abfahrt 19:05. Um kurz nach 19:00 kam dann die Durchsage, dass die Bahn nicht f&uuml;hre, und stattdessen ein Ersatzbus fahren w&uuml;rde. Stimmung! Gr&uuml;nde wurden nicht genannt. In der naiven Annahme, dass der Ersatzbus auch um ca. 19:05 abfahren w&uuml;rde, begab ich mich zum Bahnhofsvorplatz. Der Bus kam um ca. 19:30. Alle Fahrg&auml;ste durften bis dahin in der K&auml;lte stehen, und hatten keinen Schimmer davon, wann und ob der angek&uuml;ndigte Bus kommen w&uuml;rde. Das holl&auml;ndische Personal war freundlich, aber ratlos.</p>
	<p>  Fragen:
<ul>
<li>
<p>Warum schaffen Sie es nicht, 	Ersatzbusse so einzusetzen, dass sie zumindest ungef&auml;hr zur 	gleichen Zeit am Startbahnhof abfahren wie der regul&auml;re Zug?</p>
  </li>
	<li>
<p>Sparen Sie so sehr sogar an den 	Ersatzbussen, dass Sie Ihre G&auml;ste lieber eine halbe Stunde in der 	K&auml;lte stehen lassen?</p>
   	</li>
	<li>
<p>Warum sind Sie nicht in der Lage, 	Ihre Fahrg&auml;ste zumindest dar&uuml;ber zu informieren, wann ungef&auml;hr 	der Ersatzbus ankommt? Warum hat weder die holl&auml;ndische Bahn, noch 	die Deutsche Bahn (habe ich angerufen) Informationen dar&uuml;ber? Haben 	Ihre Busfahrer keine Handys? Haben sie keinen groben Einsatzplan f&uuml;r 	solche Vorf&auml;lle?</p>
   </li>
  </ul>
	<p>Doch dann ging der Spa&szlig; erst richtig los! Der Bus war zu klein, um allen Fahrg&auml;sten einen Sitzplatz zu bieten. Es stank in dem Bus, und das Display zeigte keine verwertbare Informationen. Wir fuhren los. Ich erwartete, wieder sehr naiv, dass der Busfahrer jetzt eine Durchsage machen w&uuml;rde, irgendwas sagt, was einem eine Vorstellung davon gibt, wo wir hinfahren, wie lange das ungef&auml;hr dauert, und so weiter. Eine Entschuldigung habe ich ja gar nicht erwartet! Aber es kam nichts. Nichts. Der Herr fuhr los, und man durfte r&auml;tseln, wo er wohl hinf&auml;hrt. Da wir netterweise die ersten 20 Minuten im Totalstau standen, wegen einem Fu&szlig;ballspiel in Venlo, habe ich den Busfahrer dann darum gebeten, eine Durchsage zu machen. Daraufhin erwiderte er gereizt, wir seien ja noch nicht mal auf der Autobahn, ich solle mich mal gedulden.</p>
	<p>  Kennen Sie den Film <a target="_self" href="http://www.youtube.com/watch?v=54Q_nbw2Xvo">Falling Down</a> mit Michael Douglas? Den sollten Sie mal sehen, dann k&ouml;nnen Sie jene Situation ungef&auml;hr nachvollziehen.</p>
	<p>  Es fand also auch auf meine Bitte hin keine Durchsage statt. Gar keine. Sp&auml;ter dann (auf der Autobahn!) lie&szlig; sich der Fahrer dann tats&auml;chlich dazu herab, zumindest die n&auml;chste Haltestelle durchzusagen (Kaldenkirchen, falls da jemand hinwolle, wollte aber keiner). Jetzt wurden auch andere Fahrg&auml;ste langsam ungehalten, und forderten den Herrn dazu auf, doch mal endlich  mit der Sprache herauszur&uuml;cken, wo er denn hinfahre. So auf lange Sicht. Und siehe da, er verriet dann das n&auml;chste Puzzlest&uuml;ck - die Zielhaltestelle - Viersen! Ich wollte zumindest bis nach M&ouml;nchengladbach, um da umzusteigen, aber ich will nicht kleinlich sein. Wie es dann in Viersen mit den Z&uuml;gen weitergehe, und ob man vorher nochmal halten w&uuml;rde, dass wollte er wieder nicht sagen. Er w&uuml;rde ja immerhin jetzt fahren. Als er im Stau stand wollte er ja auch nichts sagen. Er war halt eigen, der Herr Busfahrer. Er sagte dann auch nur sehr widerwillig, und nach fortgeschritten gereizter Aufforderung weiterer G&auml;ste Ihres Unternehmens, die n&auml;chste Haltestelle durch (so langsam bekam man ein Bild der Reise), und die Endstation (Viersen) dann schrie netterweise ein Fahrgast durch den Bus, weil jetzt wollte er nun wirklich nicht mehr, das h&auml;tte er ja schon vorher mal gesagt (O-Ton). Wir erreichten dann ca. 20:20 Viersen. Und da durfte man dann sehen, wie man weiterkam. Kein Personal, keine Durchsage, nichts.</p>
	<p>  <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Animal_transport_3.jpg" title="By Izvora (Own work) [GFDL (www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons"><img width="512" border="0" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2d/Animal_transport_3.jpg/512px-Animal_transport_3.jpg" alt="Animal transport 3" /></a><br /><em> By Izvora (Own work) [<a href="http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html" target="_blank">GFDL</a> or </em><a href="http://www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0" target="_self"><em>CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0</em></a><em>], via Wikimedia Commons</em></p>
	<p>  Fragen:</p>
	<ul>
<li>
<p>Warum sind ihre Mitarbeiter 	derma&szlig;en umfassend sozial inkompetent?</p>
   	</li>
	<li>
<p>Ist das Ihr Ernst, Busfahrer 	einzusetzen, die den Fahrg&auml;sten das Gef&uuml;hl geben, sich in einem 	Viehtransporter zu befinden? Und jetzt kommen Sie mir nicht mit 	Subunternehmer oder sowas, das interessiert n&auml;mlich keinen ihrer 	Kunden, wirklich gar keinen! Das ist Ihr Ersatzbus, und daf&uuml;r sind 	Sie verantwortlich.</p>
   </li>
  </ul>
	<p>Dass Ihre Z&uuml;ge ausfallen ist eine Sache. Dass man eine halbe Stunde in der K&auml;lte warten muss, und nicht informiert wird, schon eine andere. Und dass man dann wie Schweine durch das Land gekarrt wird, eine ganz andere.</p>
	<p>  Haben Sie &uuml;berhaupt keinen  Anstand und Respekt vor Ihren Kunden?</p>
	<p>&Uuml;ber eine Antwort w&uuml;rde ich mich sehr freuen!</p></blockquote>
	<p>   </p>
	<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Deutsche Bahn und Railplus</title>
		<link>http://larsbraindump.blogsome.com/2010/11/21/die-deutsche-bahn-und-railplus/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 14:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>German / Deutsch</category>
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		<description><![CDATA[	Ich muss mal wieder &uuml;ber die Deutsche Bahn schreiben. Mehr durch Zufall ist mir aufgefallen, dass ich seit Jahren &uuml;berteuerte Tickets kaufe, n&auml;mlich immer dann, wenn ich ins Ausland fahre (was ich fast jede Woche mache). Das magische Wort lautet RAILPLUS, und ist in jeder Bahncard ab Kauftag 09.12.2007 enthalten. Zu erkennen an diesem Logo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich muss mal wieder &uuml;ber die Deutsche Bahn schreiben. Mehr durch Zufall ist mir aufgefallen, dass ich seit Jahren &uuml;berteuerte Tickets kaufe, n&auml;mlich immer dann, wenn ich ins Ausland fahre (was ich fast jede Woche mache). Das magische Wort lautet <a href="http://www.bahn.de/p/view/bahncard/ueberblick/railplus.shtml" target="_blank">RAILPLUS</a>, und ist in jeder Bahncard ab Kauftag 09.12.2007 enthalten. Zu erkennen an diesem Logo auf der Bahncard:</p>
	<p>&nbsp;<img src="http://larsbraindump.blogsome.com/wp-admin/images/bahncard.png" width="357" height="220" alt="" title="" border="0" style="" /></p>
	<p>F&uuml;r eine ganze Reihe L&auml;nder bekommt man damit 25% Erm&auml;&szlig;igung &nbsp;auf den Fahrpreis. Soweit die Theorie. Praktisch hat man mir diese Erm&auml;&szlig;igung so gut wie immer vorenthalten.</p>
	<p>Zun&auml;chst einmal scheint es beim Kauf im Internet gar keine M&ouml;glichkeit zu geben, RAILPLUS zu nutzen. Es wird schlicht und einfach ignoriert. Aber selbst beim Kauf am Schalter wurde mir nie dieser Rabatt gew&auml;hrt, bis auf einmal, und da wurde ich stutzig. Das Ticket von K&ouml;ln nach Eindhoven kostete auf einmal keine 36,70 EUR sondern nur noch 31,50 EUR. Und ganz klein stand es da auf den g&uuml;nstigeren Ticket - RAILPLUS:</p>
	<p><img src="http://larsbraindump.blogsome.com/wp-admin/images/mitRP.png" width="502" height="186" alt="" title="" border="0" style="" /></p>
	<p>Bei diesem Ticket ist der Preisunterschied noch gering, da der Auslandsanteil gering ist. Bei anderen Fahrten k&ouml;nnen die 25% schon wesentlich werden. Ich m&ouml;chte gar nicht wissen, wie viel Geld ich bisher dadurch verschenkt habe. Und dass man weder im Internet, noch am Schalter darauf hingewiesen wird, ist schon ein starkes St&uuml;ck.</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Angst statt Freiheit</title>
		<link>http://larsbraindump.blogsome.com/2010/11/19/angst-statt-freiheit/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 13:26:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>German / Deutsch</category>
	<category>Thoughts and Doodle</category>
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		<description><![CDATA[	Am K&ouml;lner Hbf. Jede Minute k&ouml;nnte hier eine Bombe hochgehen! Endlich habe ich dank Bild und Express Angst vor den Terroristen, die an jeder Ecke lauern.
	&nbsp;
	&nbsp;
	&nbsp;
	Wann bekommen wir endlich eine richtige Vorratsdatenspeicherung, mit l&uuml;ckenloser Telefon-, Email und Handy&uuml;berwachung? Wann kommen endlich die Netzsperren, damit ich vor Kinderpornographie im Tatort Internet abgeschirmt werde? Warum besch&uuml;tzt mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<div>Am K&ouml;lner Hbf. Jede Minute k&ouml;nnte hier eine Bombe hochgehen! Endlich habe ich dank Bild und Express Angst vor den Terroristen, die an jeder Ecke lauern.</div>
	<div>&nbsp;</div>
	<div>&nbsp;<img src="http://larsbraindump.blogsome.com/wp-admin/images/KleinKoeln.jpg" width="400" height="300" alt="Cologne" title="Cologne" align="middle" border="0" style="" /></div>
	<div>&nbsp;</div>
	<div>Wann bekommen wir endlich eine richtige Vorratsdatenspeicherung, mit l&uuml;ckenloser Telefon-, Email und Handy&uuml;berwachung? Wann kommen endlich die Netzsperren, damit ich vor Kinderpornographie im Tatort Internet abgeschirmt werde? Warum besch&uuml;tzt mich dieser Staat nicht? Der Thomas, die Ursula und der Wolfgang, die sollen das richten, ich habe nichts zu verbergen, sollen die endlich die Mittel in die Hand bekommen, die sie brauchen! Was ist das f&uuml;r eine Freiheit, mit dieser st&auml;ndigen, irrationalen Angst?&nbsp;Am Ende, wenn dann doch was passiert, dann haben wir es wenigstens alle kommen sehen.</div>
	<div>&nbsp;</div>
	<div>Das muss man ja mal sagen d&uuml;rfen.</div>
	<div>&nbsp;</div>
	<div></div>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Removing all .svn or CVS Directories Recursively</title>
		<link>http://larsbraindump.blogsome.com/2010/06/08/removing-all-svn-or-cvs-directories-recursively/</link>
		<comments>http://larsbraindump.blogsome.com/2010/06/08/removing-all-svn-or-cvs-directories-recursively/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 12:33:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Unix and Friends</category>
		<guid>http://larsbraindump.blogsome.com/2010/06/08/removing-all-svn-or-cvs-directories-recursively/</guid>
		<description><![CDATA[	Sometimes you want to get rid of all these .svn or CVS directories (or whatever directories/files). Doing this manually is a pain, better use basic Unix commands. For instance:
	rm -rf `find . -name &quot;.svn&quot;`
	This recursively deletes all .svn directories, starting in the current directory. In a similar way you can delete all CVS directories, or [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Sometimes you want to get rid of all these <em>.svn</em> or <em>CVS</em> directories (or whatever directories/files). Doing this manually is a pain, better use basic Unix commands. For instance:</p>
	<blockquote><p>rm -rf `find . -name &quot;.svn&quot;`</p></blockquote>
	<p>This recursively deletes all <em>.svn</em> directories, starting in the current directory. In a similar way you can delete all <em>CVS</em> directories, or all <em>*.class</em> files:</p>
	<blockquote><p>rm -rf `find . -name &quot;*.class&quot;`</p></blockquote>
	<p>or whatever. If you have an alias for the <em>rm</em> command (like <em>alias rm=&#8217;rm -i&#8217;</em>), which makes the <em>rm</em> command prompt before every removal, you can get rid of that prompting by prefixing the <em>rm</em> command with a backslash, like:</p>
	<blockquote><p>\rm -rf `find . -name &quot;CVS&quot;`</p></blockquote>
	<p>But make sure that you do not delete stuff accidentally here.</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die 10 Gebote des Bahnfahrens</title>
		<link>http://larsbraindump.blogsome.com/2010/03/23/die-10-gebote-des-bahnfahrens/</link>
		<comments>http://larsbraindump.blogsome.com/2010/03/23/die-10-gebote-des-bahnfahrens/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 13:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>German / Deutsch</category>
		<guid>http://larsbraindump.blogsome.com/2010/03/23/die-10-gebote-des-bahnfahrens/</guid>
		<description><![CDATA[	Wer regelm&auml;&szlig;ig Deutsche Bahn f&auml;hrt beobachtet immer wieder die gleichen Anf&auml;ngerfehler seiner Mitfahrer(innen). Dazu kommt dann noch eine spezielle Kategorie Bahnfahrer, die einem geh&ouml;rig auf die Nerven fallen kann. Die folgenden Regeln sollen hier helfen, sie beziehen sich im Besonderen auf den Fernverkehr.
	Vor der Fahrt
	
Du sollst nicht umsteigenWenn es sich irgendwie vermeiden l&auml;sst, steige nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Wer regelm&auml;&szlig;ig Deutsche Bahn f&auml;hrt beobachtet immer wieder die gleichen Anf&auml;ngerfehler seiner Mitfahrer(innen). Dazu kommt dann noch eine spezielle Kategorie Bahnfahrer, die einem geh&ouml;rig auf die Nerven fallen kann. Die folgenden Regeln sollen hier helfen, sie beziehen sich im Besonderen auf den Fernverkehr.</p>
	<p><em><strong>Vor der Fahrt</strong></em></p>
	<ol>
<li><strong>Du sollst nicht umsteigen</strong><br />Wenn es sich irgendwie vermeiden l&auml;sst, steige nicht um. Umsteigen ist meistens stressig und klappt oft gar nicht. Suche gezielt nach Direktverbindungen, auch wenn die vielleicht etwas l&auml;nger dauern oder ein wenig teurer sind. Kein Zittern, ob man den Anschlusszug bekommt, kein Rennen auf fremden Bahnsteigen, es lohnt sich!</li>
	<li><strong>Wenn Du doch umsteigst, tu es gem&auml;chlich</strong><br />Die Bahn geht davon aus, dass eine Umsteigezeit von 5 Minuten ausreicht. Wenn ich alleine von meiner eigenen Erfahrung ausgehe, ist das in &uuml;ber der H&auml;lfte aller F&auml;lle nicht ausreichend. Nimm 10 Minuten, mindestens. Dies kann man in der Suche unter &quot;Weitere Optionen&quot; einstellen. Und kenne immer den n&auml;chsten Zug, falls Du Deinen Anschluss verpasst.</li>
	<li><strong>Du sollst nicht stehen</strong><br />Reserviere einen Sitzplatz. Z&uuml;ge neigen dazu voll zu sein, gerade ICEs. Reservieren kostet etwas, aber auch hier gilt - es lohnt sich. Gerade mit Gep&auml;ck ist es extrem nervig durch einen vollen Zug zu stolpern, und nach einem freien Sitz zu suchen.</li>
	<li><strong>Du sollst Deinen Wagen kennen</strong><br />Es gibt f&uuml;r alle Z&uuml;ge mit m&ouml;glicher Sitzplatzreservierung am Bahnsteig einen sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wagenstandanzeiger" target="_blank"><strong>Wagenstandanzeiger</strong></a>. Dieser verr&auml;t, wo der Wagen, in dem sich Dein reservierter Sitzplatz befindet, ungef&auml;hr halten wird. Sich rechtzeitig dorthin zu begeben hat den gro&szlig;en Vorteil, nicht durch den halben Zug laufen zu m&uuml;ssen.</li>
</ol>
	<p><em><strong>W&auml;hrend der Fahrt</strong></em></p>
	<ol>
<li><strong>Du sollst den Gang freihalten</strong><br />Du kannst Dein Gep&auml;ck z.B. auf der Ablege &uuml;ber den Sitzreihen ablegen. Lass den Gang frei, das ist kein<em> </em>Hindernisparcours<em>.</em> Au&szlig;erdem kommt dann der Snackwagen nicht mehr durch. <em><br /></em></li>
	<li><strong>Du sollst Deine R&uuml;ckenlehne unangetastet lassen</strong><em><br /></em>Es ist eine Unart, seine R&uuml;ckenlehne nach hinten zu lehnen. Dies nimmt der Person, die hinter einem sitzt, Platz, und macht so z.B. das Arbeiten am Laptop extrem unangenehm. Eine Ausnahme ist gegeben, wenn hinter Dir keiner sitzt. Wenn Du es nun gar nicht schaffst gerade zu sitzen, dann ist es das Mindeste, die Person hinter Dir darauf aufmerksam zu machen, <strong>bevor</strong> Du den Sitzt verstellst. So kann sie wenigstens noch ihren Kaffee in Sicherheit bringen.</li>
	<li><strong>Du sollst nicht &uuml;blen Geruch verbreiten</strong><br />Dies bezieht sich besonders auf die Nahrungsaufnahme. Alles, was stinkt, geht gar nicht. D&ouml;ner oder McRibs sind hier nur die Highlights. Generell ist warme Nahrung nicht f&uuml;r den Zug geeignet. Leberwurstbr&ouml;tchen sind aber auch zu verachten.</li>
	<li><strong>Du sollst den Speisewagen nicht als Businesslounge missbrauchen</strong><br />Es steht auch in der Speisekarte, sogar mit Bildchen - im Speisewagen ist weder Laptop noch Mobiltelefon angebracht. Es ist ein Speisewagen (auch wenn er anders hei&szlig;t), wer hier ist, will was essen. Wenn Du nichts essen willst, hast Du hier nichts verloren. Wenn Du telefonieren willst, geh raus, wie in jedem anderen Restaurant auch. Wenn Du nur was trinken willst, kannst Du Dich oft gesellig an einen Stehtisch stellen, oder das Getr&auml;nk mit zum Platz nehmen.</li>
	<li><strong>Du sollst das Personal ehren</strong><br />Es gibt wie &uuml;berall im Leben auch beim Zugpersonal sehr nette Menschen, und absolute Vollidioten. Hier gilt die goldene T&uuml;rsteherregel - diskutieren ist zwecklos, und kostet nur Nerven. Gerade Schaffner(innen) sind genug P&ouml;beleien und Beschwerden ausgesetzt, oft v&ouml;llig ungerechtfertigt, um sich prinzipiell auf keine Diskussion einzulassen. Ich habe meistens sehr gute Erfahrungen mit Bitten oder Beschwerden gemacht, aber wenn man sich doch mal ungerecht behandelt f&uuml;hlt oder sich anderweitig beschweren will, sollte man das bei der daf&uuml;r zust&auml;ndigen Stelle der Bahn machen, und nicht in der Bahn ausleben.</li>
	<li><strong>Du sollst nicht mehr nerven als n&ouml;tig</strong><br />Es ist nichts dagegen einzuwenden im Zug zu telefonieren, Filme zu schauen, Spiele zu spielen, sich zu besaufen, etc. Wer Ruhe will sollte einen Platz im Ruhewagen reservieren. Aber mach keine Show daraus, die will n&auml;mlich keiner sehen oder auch nur h&ouml;ren. Stell Deinen Klingelton leise. F&uuml;hle Dich nicht wichtig, weil Du in Deinem <a target="_blank" href="http://holgi.blogger.de/stories/1536325/">anyway-Kackenglisch-Gequatsche</a> in Dein Telefon br&uuml;llst. Rede niemals extra lauter, damit andere mitbekommen, was Du da tolles erz&auml;hlst.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Wenn Korrelation versagt</title>
		<link>http://larsbraindump.blogsome.com/2010/03/22/wenn-korrelation-versagt/</link>
		<comments>http://larsbraindump.blogsome.com/2010/03/22/wenn-korrelation-versagt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 16:36:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>German / Deutsch</category>
	<category>Computer Science</category>
		<guid>http://larsbraindump.blogsome.com/2010/03/22/wenn-korrelation-versagt/</guid>
		<description><![CDATA[	Amazon informiert seine Kunden dar&uuml;ber, was andere Kunden zusammen mit dem Produkt, welches man sich gerade ansieht, noch so gekauft haben. Dies liefert teilweise recht bizarre Kombinationen, wie das folgende Beispiel f&uuml;r Logitech FreePulse Kabelloser Kopfh&ouml;rer zeigt:
	&nbsp;
	Ein Schelm, wer hier an Korrelation in der Bildverarbeitung denkt&#8230; 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.amazon.de/" target="_blank">Amazon</a> informiert seine Kunden dar&uuml;ber, was andere Kunden zusammen mit dem Produkt, welches man sich gerade ansieht, noch so gekauft haben. Dies liefert teilweise recht bizarre Kombinationen, wie das folgende Beispiel f&uuml;r <a href="http://www.amazon.de/Logitech-980461-0914-FreePulse-Kabelloser-Kopfh%C3%B6rer/dp/B000KKKQ0O/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=ce-de&#038;qid=1269274798&#038;sr=8-1" target="_blank">Logitech FreePulse Kabelloser Kopfh&ouml;rer</a> zeigt:</p>
	<p><img width="563" height="92" border="0" title="Amazon und die Korrelation" alt="Amazon und die Korrelation" src="http://larsbraindump.blogsome.com/wp-admin/images/amazon_image.png" />&nbsp;</p>
	<p>Ein Schelm, wer hier an Korrelation in der Bildverarbeitung denkt&#8230; </p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Nachtrag zu &#8220;Warum ich aus der Kirche ausgetreten bin&#8221;</title>
		<link>http://larsbraindump.blogsome.com/2010/03/06/nachtrag-zu-warum-ich-aus-der-kirche-ausgetreten-bin/</link>
		<comments>http://larsbraindump.blogsome.com/2010/03/06/nachtrag-zu-warum-ich-aus-der-kirche-ausgetreten-bin/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 16:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>German / Deutsch</category>
	<category>Thoughts and Doodle</category>
		<guid>http://larsbraindump.blogsome.com/2010/03/06/nachtrag-zu-warum-ich-aus-der-kirche-ausgetreten-bin/</guid>
		<description><![CDATA[	Als ich den letzten Eintrag &quot;Warum ich aus der Kirche ausgetreten bin&quot; geschrieben habe, erschien der Mi&szlig;brauchsskandal noch als ein vereinzeltes Ph&auml;nomen. Was sich mittlerweile offenbart ist derma&szlig;en unglaublich, dass mir daf&uuml;r die Worte fehlen. Dies ist kein Skandal mehr, dies ist ein fl&auml;chendeckendes Verbrechen der &uuml;belsten, abscheulichsten Sorte.
	Ich war selten so nachhaltig froh &uuml;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Als ich den letzten Eintrag &quot;Warum ich aus der Kirche ausgetreten bin&quot; geschrieben habe, erschien der Mi&szlig;brauchsskandal noch als ein vereinzeltes Ph&auml;nomen. Was sich mittlerweile offenbart ist derma&szlig;en unglaublich, dass mir daf&uuml;r die Worte fehlen. Dies ist kein Skandal mehr, dies ist ein fl&auml;chendeckendes Verbrechen der &uuml;belsten, abscheulichsten Sorte.</p>
	<p>Ich war selten so nachhaltig froh &uuml;ber eine Entscheidung, wie die, aus der katholischen Kirche ausgetreten zu sein. Ich h&auml;tte es viel fr&uuml;her tun sollen.</p>
	<p>Was hier im Namen der katholischen Kirche verbrochen wurde und wird, trifft den Kern dessen, was ich unter dem &quot;B&ouml;sen&quot;, oder dem &quot;Teufel&quot; begreife. Diese Verbrecher und deren Mitwisser und Relativierer sind am weitesten von dem entfernt, was Jesus f&uuml;r mich repr&auml;sentiert. Man m&ouml;ge der katholischen Kirche w&uuml;nschen zur H&ouml;lle zu fahren, aber da scheint sie l&auml;ngst angekommen zu sein.</p>
	<p><strong>Nachtrag zum Nachtrag (12.03.2010):</strong><br />Ironischerweise sieht der Exorzist des Papstes dies zumindest in Teilen &auml;hnlich:<br /><a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,683075,00.html" target="_blank">Teufelszeug im Vatikan auf SPON</a></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Warum ich aus der Kirche ausgetreten bin</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 22:43:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>German / Deutsch</category>
	<category>Thoughts and Doodle</category>
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		<description><![CDATA[	Heute bin ich aus der katholischen Kirche ausgetreten. Dazu war ein Besuch im K&ouml;lner Amtsgericht notwendig, der mit 30 Euro zu Buche schl&auml;gt. Ich habe lange &uuml;ber diesen Schritt nachgedacht, da ich mich definitiv als religi&ouml;s bezeichnen w&uuml;rde, ohne dies aber ausschlie&szlig;lich mit dem Christentum zu verbinden. Ich bin als Kind oft mit meinem Vater [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Heute bin ich aus der katholischen Kirche ausgetreten. Dazu war ein Besuch im K&ouml;lner Amtsgericht notwendig, der mit 30 Euro zu Buche schl&auml;gt. Ich habe lange &uuml;ber diesen Schritt nachgedacht, da ich mich definitiv als religi&ouml;s bezeichnen w&uuml;rde, ohne dies aber ausschlie&szlig;lich mit dem Christentum zu verbinden. Ich bin als Kind oft mit meinem Vater in die Kirche gegangen, und habe auch die Kommunion noch mitgemacht. Die Vorbereitung zur Firmung habe ich abgebrochen und mich erst nach dem Abitur wieder religi&ouml;sen Themen zugewandt. Ich habe die Kirche immer als unglaublich altmodisch und einfach unattraktiv empfunden, trotzdem hat sie mir eine gewisse spirituelle Grundlage gegeben, die ich nicht missen m&ouml;chte. Und genau aus diesem Grund habe ich mit dem Austritt gehadert, da man einen solchen in aller verallgemeinerter Konsequenz zu Ende denken muss, und das bedeutet ein Ende der Kirchen, zumindest in der Form, wie wir sie jetzt kennen. Doch ich bin mittlerweile der &Uuml;berzeugung, dass es genau so ein Zusammenbruch ist, den die Kirche braucht.</p>
	<p>An absto&szlig;enden, widerlichen Beispielen hat es der Kirche in naher und ferner Vergangenheit nie gemangelt, man denke nur an den aktuellen&nbsp; <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,675558,00.html">Mi&szlig;brauchsskandal in Berlin und Hildesheim</a>. Dass es bei einer so gro&szlig;en Institution wie der Kirche immer mal wieder zu Skandalen kommt, ist verst&auml;ndlich, aber die auch immer wieder zu beobachtende <a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,676223,00.html" target="_blank">Unf&auml;higkeit, darauf ad&auml;quat zu reagieren</a>, ist erschreckend.</p>
	<p>Dazu kommen einige pers&ouml;nliche Erfahrungen mit der Kirche, die mir immer mehr bewusst machten, wie weit ich mich innerlich von diesen Denkeweises entfernt habe. Da ist zum Beispiel diese Hochzeit, bei der der Pfarrer die ganze Zeit was von dem ewigen B&uuml;ndnis vor Gott schwafelte, es sich nach dem Scheitern dieser Ehe nach ca. 6 Monaten dann aber herausstellte, dass man auch dieses ewige B&uuml;ndnis vor Gott mit den richtigen Antr&auml;gen und ein wenig Wohlwollen der Kirche wieder aufheben kann. Oder die Beerdigung meiner Gro&szlig;mutter. Obwohl der Pfarrer sich lange mit meinem Vater &uuml;ber das Leben meiner Gro&szlig;mutter unterhalten hatte, handelte der Gottesdienst fast ausschlie&szlig;lich &uuml;ber den Antichristen, und das man sich vor dessen Wiederkunft doch bitte sorgen sollte. WAS ZUR H&Ouml;LLE! Und das bei der Beerdigung meiner Gro&szlig;mutter. In dem darauf folgenden Vortrag in der Friedhofskapelle (den ein anderer Pfarrer hielt) ging es dann nur um die S&uuml;nde des Menschen, und das der Tod diese ja nun endlich von ihm nehmen w&uuml;rde. Leute, meine Gro&szlig;mutter war keine Kriegsverbrecherin, f&auml;llt euch da nichts Besseres ein? Oder das Gespr&auml;ch mit einer Bekannten, die einige Zeit mit einer kirchlichen Gruppe in Afrika war, und mir berichtete, dass die Franziskanernonnen den Leuten erz&auml;hlen, Kondome w&auml;ren ja schon deswegen Unsinn, weil die Spermien ja durch die Latexwand kommen w&uuml;rden.</p>
	<p>Ich habe diesen Irrsinn nicht mehr ertragen. Sicherlich macht die Kirche auch viel Gutes, aber das machen andere auch, ohne diesen Schwachsinn und dieses Leid zu verbreiten.</p>
	<p>Die seltenen Male, die ich in den letzten Jahren in die Kirche ging, waren manchmal auch von viel Sinn und Gutem erf&uuml;llt. Dann war da was in der Predigt, was mich ansprach, und ich hatte das bestimmte Gef&uuml;hl, dass das hier mehr war als Ritus, dass die Kirche durchaus noch das Potential hat, die Menschen auf einer tiefen Ebene anzusprechen. W&uuml;rde die Kirche endlich mal mit diesem Mittelaltergehabe aufh&ouml;ren, den Menschen anstatt Ritus wirkliche spirituelle Praxis vermitteln, und sich auf ihre urspr&uuml;nglichen Prinzipien zur&uuml;ckbesinnen, dann h&auml;tte sie sicherlich die M&ouml;glichkeit, wieder mehr Menschen f&uuml;r sich zu gewinnen. Es gibt zahllose gro&szlig;artige Texte der christlichen Mystik, die voller spirituellem Potential stecken, aber man erz&auml;hlt den Menschen lieber wieder die gleichen, langweiligen Gleichnisse, vollzieht den gleichen langweiligen Singsang, und l&auml;sst die Leute sich den Frieden w&uuml;nschen. Das ist alles mehr oder weniger ganz nett, aber jemandem der mehr sucht als Ritus und traditionelles Gehabe macht es die Kirche unwahrscheinlich schwer, an Substanz zu kommen. Vom Ritus wenden sich die Menschen immer mehr ab, aber daf&uuml;r gibt es auch immer mehr, die wirkliche Spiritualit&auml;t suchen. Diese Suche wird in bester mittelalterlicher Tradition von der Kirche ignoriert, und so wenden sich diese Menschen anderen Religionen, Schulen, oder Sekten zu. Die Kirche scheint immer noch voller Angst zu sein vor den Menschen und ihrem Verst&auml;ndnis der Religion, und so versucht sie weiterhin mit aller Macht jeden so weit es geht fern und unter Kontrolle zu halten. Aber, Gott sei Dank, hat sie damit immer weniger Erfolg.</p>
	<p>Nach all den Skandalen, und der Art und Weise wie damit umgegangen wird, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Kirche auch nur ann&auml;hernd die Kraft hat, sich von innen heraus im n&ouml;tigen Ma&szlig;e zu reformieren. So konnte die Entscheidung f&uuml;r mich nur lauten, diese Institution nicht weiter finanziell zu unterst&uuml;tzen. Und ob ich ein Christ bin oder nicht, entscheide immer noch ich selber. in 17 Minuten bin ich auf jeden Fall nicht mehr katholisch.</p>
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		<title>Herbstrauschen</title>
		<link>http://larsbraindump.blogsome.com/2009/11/05/herbstrauschen/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 12:04:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>German / Deutsch</category>
	<category>Thoughts and Doodle</category>
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		<description><![CDATA[	Am 6.10.2002 in Berlin entstanden.
	Die Welt so nah, so rein.Nie ein Ende so sehr Anfang war!Welch farbgetr&auml;nkter Todder schw&uuml;len Fracht.
	Alles so klar, so mein!Die Stille bahnt sich Ihren PfadBerauscht die Luft - so sanftund immer sacht.
	Endlich hinfort, der Schein!Klar vibriert des Zaubers WilleZersetzt das Falsche baldmit aller Macht.
	Es tritt hervor das SeinSch&ouml;n, doch ohne wirres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Am 6.10.2002 in Berlin entstanden.</p>
	<blockquote><p>Die Welt so nah, so rein.<br />Nie ein Ende so sehr Anfang war!<br />Welch farbgetr&auml;nkter Tod<br />der schw&uuml;len Fracht.</p>
	<p>Alles so klar, so mein!<br />Die Stille bahnt sich Ihren Pfad<br />Berauscht die Luft - so sanft<br />und immer sacht.</p>
	<p>Endlich hinfort, der Schein!<br />Klar vibriert des Zaubers Wille<br />Zersetzt das Falsche bald<br />mit aller Macht.</p>
	<p>Es tritt hervor das Sein<br />Sch&ouml;n, doch ohne wirres Flimmern<br />Erscheint das Herz im Sinn -<br />beseelt die Nacht.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Apple&#8217;s MobileMe - an Amazing Disappointment</title>
		<link>http://larsbraindump.blogsome.com/2009/10/16/mobileme-an-amazing-disappointment/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 07:27:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Unix and Friends</category>
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		<description><![CDATA[	Since a few month I am now trying to work with Apple&#8217;s MobileMe service. My main motivation was the purchase of an iPhone, and I finally wanted to have a working and easy to use service managing and syncing my calendar and contacts. Unfortunately, so far it turned out to be one of the crappiest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Since a few month I am now trying to work with Apple&#8217;s <a target="_blank" href="http://www.apple.com/mobileme/">MobileMe</a> service. My main motivation was the purchase of an iPhone, and I finally wanted to have a working and easy to use service managing and syncing my calendar and contacts. Unfortunately, so far it turned out to be one of the crappiest service I have ever seen.</p>
	<p>To my setup: in addition to the mentioned iPhone I am mainly using Linux at home and in the office. It was not a surprise that Apple does only support Mail, Address Book, and iCal on a Mac, and Microsoft Outlook on a PC (Windows XP or Windows Vista). But, hey, they also have a Web client at <a target="_blank" href="http://www.me.com/">http://www.me.com/</a>, and for me a working web client seemed more than sufficient. So I was willing to pay the annual 79,00 &euro; here in Germany.</p>
	<p>The first major surprise was that Apple does only officially support Safari and Firefox browsers on a Mac or PC! WTF!</p>
	<p><img width="500" height="250" border="0" src="http://larsbraindump.blogsome.com/wp-admin/images/mobileme1.png" alt="" title="" /></p>
	<p>The last time I saw a message like &quot;this site is optimized for Web Browser XYZ&quot; is at least 5 years ago. Nowadays every run-of-the-mill web developer knows that restricting to a specific browser is a no-go. Not so Apple.</p>
	<p>But at first I thought this might be more of a warning which can be safely ignored, like &quot;we do not officially support it, but it works fine&quot;. Bogus! MobileMe is <strong>absolutely unusable</strong> at least under Firefox (and relatives) and Opera under Linux. Here are the main reasons:</p>
	<ul>
<li><strong>Changes made to a contact or calendar get regularly lost</strong>. The browser constantly reloads the whole page, and then it comes to a surprise if your changes are still there.</li>
	<li>The whole service is <strong>terribly slow</strong>.</li>
	<li>Often the service <strong>does not work at all</strong>.</li>
	<li><strong>Basic functionality is missing</strong>, like dealing with calendar invites.</li>
</ul>
	<p>I would not even call this beta. This is just embarrassing. And you have to pay for this!</p>
	<p>And, what is somewhat worst, your private data is handled absolutely irresponsibly. This became more than apparent a few days ago, when the Web client of MobileMe suddenly showed me the address book of a completely different person (I have no clue who this person is). Here a screenshot:<br />&nbsp;</p>
	<p><img width="500" height="577" border="0" src="http://larsbraindump.blogsome.com/wp-admin/images/mobileme2.png" alt="" title="" />&nbsp;</p>
	<p>That were more than 100 names belonging to someone others address book, and at least the first one was also shown in detail. So, I wonder who sees <em>my</em> addresses once in a while&#8230; This is absolutely unacceptable, and one of the worst failures I have seen so far, brought to you by one of the leading software development companies.</p>
	<p>For now I can only disadvice to use MobileMe, also not on a Mac or PC, since Apple seems to have serious problems running the service and ensuring your data security. And due to the resitrictive access policy to the iPhone&#8217;s app store, iPhone users are at the mercy of this crappy application. But there seem to be alternatives, at least for contact management, <a target="_blank" href="http://www.funambol.com/solutions/iphone.php">Funambol</a> looks interesting.</p>
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